DRÄXLMAIER Group bekommt neuen CEO

Familienfremder an der Spitze

Anfang des kommenden Jahres gibt Fritz Dräxlmaier das operative Ruder bei der DRÄXLMAIER Group aus der Hand. Neuer CEO des sehr erfolgreichen Automobilzulieferers wird Jürgen Otto, der zuvor 27 Jahre bei BROSE gewirkt hat. Fritz Dräxlmaier bleibt Chef des Aufsichtsrats und wird zudem die Interessen der Gesellschafter vertreten.

VILSBIBURG Bei der DRÄXLMAIER Group übernimmt erstmals in der Historie ein Nicht-Familienmitglied die Gesamtverantwortung und Leitung des Unternehmens. Der BROSE-Manager Jürgen Otto wird ab dem 1. Januar 2019 das Team der Hauptgeschäftsführung leiten. Er löst Fritz Dräxlmaier ab. Der scheidende CEO starte seine Karriere in dem Familienunternehmen direkt nach seinem Studium. Ende der 1970er Jahre leitete er den Aufbau und die Expansion des Unternehmens nach Nordamerika im kanadischen Niagara Falls. Ein Jahrzehnt später hat er dann die Gesamtleitung von seinem Vater Fritz Dräxlmaier sen. übernommen. Fritz Dräxlmaier hat im Zuge der Unternehmensentwicklung ein weltumspannendes Produktions- und Logistiknetzwerk geschaffen. In seine Zeit als CEO fallen so wichtige Entscheidungen wie beispielsweise der Bau eines Technologiezentrums in Vilsbiburg oder die frühzeitige Ausrichtung auf die Elektromobilität vor rund zehn Jahren. „Mit Jürgen Otto konnte ich einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Manager aus der Automobilzulieferindustrie für unser Unternehmen gewinnen. Der langjährige Unternehmenschef kann auf eine beeindruckende Bilanz seiner zwölfjährigen Tätigkeit als CEO bei Brose zurückblicken“, kommentiert Fritz Dräxlmaier den strategischen Schritt zur nachhaltig erfolgreichen Aufstellung der Unternehmensleitung. Die DRÄXLMAIER Group beliefert weltweit Premium-Fahrzeughersteller mit komplexen Bordnetzsystemen, zentralen Elektrik- und Elektronikkomponenten, exklusivem Interieur sowie Speichersystemen für die Elektromobilität. Das 1958 gegründete Unternehmen beschäftigt heute weltweit rund 70.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro.