Viele Familienunternehmer vertreten

Weltweit steigt die Zahl der Milliardäre

Im vergangenen Jahr gab es weltweit 2158 Milliardäre und damit 179 mehr als 2016. Zusammen besaßen sie 8,9 Billionen US-Dollar.

FRANKFURT Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hat gemeinsam mit der Schweizer Großbank UBS auf Basis von Daten aus ihren Kundennetzwerken eine neue Milliardärs-Studie erarbeitet. Danach gibt es weltweit 2158 Männer und Frauen, die ein Vermögen von mehr als einer Milliarde US-Dollar besitzen. Durchschnittlich verfügt jeder oder jede von ihnen sogar über ein Vermögen von 4,1 Milliarden US-Dollar. 2016 hatten PwC und UBS 1979 Milliardäre ermittelt. Für ihre Erhebung haben die Analysten sämtliche Vermögenswerte wie Unternehmen, Firmenbeteiligungen, private Immobilien sowie Kunstsammlungen berücksichtigt. In Deutschland stieg die Zahl der Milliardäre im vergangenen Jahr um sechs auf 123 Personen. Der Zuwachs um fünf Prozent ist im europäischen Vergleich der größte. Deutschland Milliardäre besaßen 2017 zusammen 579 Milliarden Dollar, das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten deutschen Milliardäre sind Unternehmer und Unternehmerinnen und kommen aus den Geschäftsbereichen Technologie, Konsumgüter und Einzelhandel sowie Immobilien. Etliche der Milliardenvermögen sind über viele Jahrzehnte hinweg angewachsen und von Familiengeneration zu Familiengeneration vererbt worden.