Auch Kötter nutzt die Vorteile digitaler Technologien

Hart umkämpfte Sicherheitsbranche

Der Sicherheitsdienstleister Kötter ist im Vorjahr nur leicht gewachsen. Das Familienunternehmen setzte 2017 549 Millionen Euro um und damit 0,7 Prozent mehr als 2016.

ESSEN Der im Januar 2018 verkündete Verkauf der Geldtransportdienste an den schwedischen Konzern Loomis wird sich erst im nächsten Jahresabschluss auswirken, wobei die Essener mitgeteilt haben, dass die Sparte für weniger als ein Zehntel des Umsatzes stehe. Die Zahl der Mitarbeiter schrumpfte im Vorjahr um 1,6 Prozent auf 18600. Ein Grund sei die fortschreitende Digitalisierung in der Branche. So komme zum Beispiel im Objektschutz immer mehr Videotechnik zum Einsatz. Im hart umkämpften Sicherheitsgewerbe legte das Unternehmen, das sich als Nummer zwei hinter der spanischen Securitas sieht, durch Neuaufträge im öffentlichen Personennahverkehr und bei Werksfeuerwehren zu. Wegen eines Skandals um gefälschte Fortbildungsnachweise verloren die Essener den Serviceauftrag zur Personalkontrolle am Flughafen Köln/Bonn. Am Düsseldorfer Airport, wo Kötter für die Passagierkontrollen zuständig ist, baut der Sicherheitskonzern die Belegschaft weiter auf, um besser auf Personalengpässe reagieren zu können.